Rom im Sonnenuntergang

Rom: Sieben Hügel in sieben Tagen

Viele denken bei der „ewigen Stadt“ Rom nur an die antike Hauptstadt des römischen Reichs oder an die katholische Kirche und den Vatikan. Doch Rom kann sich auch von einer ganz anderen Seite zeigen.

Empfehlenswert ist eine ein- bis zweiwöchige Städtereise am besten außerhalb der heißen Sommermonate Juli und August, in denen es in den Nächten kaum auszuhalten ist und die meisten Einheimischen in den Norden reisen um der Hitze zu entgehen.

Außerdem rate ich, sich entweder eine zentrale Unterkunft an einer U-Bahn Station zu suchen (Es gibt lediglich zwei Linien in Rom!) oder mit dem Auto anzureisen, um auch die Umgebung von Rom erkunden zu können und sich die Möglichkeit offen zu lassen, zum Meer zu fahren. Auf die Busse ist kaum Verlass und sie fahren ab Mitternacht nicht mehr.

Colloseum

 

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Das Colloseum ist das bekannteste Gebäude Roms und Wahrzeichen Italiens. Erreichbar bequem mit der U-Bahn über die Station „Colloseo“. Von außen ist es schon imposant, aber ich würde mir auf alle Fälle das Amphitheater auch von innen anschauen (Kostet um die 8 Euro). Beeindruckend, zu welchen Bauten die Menschheit schon vor tausenden von Jahren imstande war und ein Muss bei jedem Besuch der Hauptstadt.

Das Pantheon in Rom

 

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Ein anderes, international bekanntes Bauwerk Roms, das ebenfalls aus der Antike stammt, ist das Pantheon, eine katholische Kirche im Stadtzentrum. Beeindruckend fand ich die riesige Fassade (Besonders bei Nachts sehenswert!) und die Kuppel, die für eine lange Zeit die größte der Welt war.

Vatikan, Petersdom & Sixtinische Kapelle

 

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Ebenfalls unumgänglich der Besuch der Vatikanstadt. Der erste Eindruck von der touristisch geprägten Enklave ist ein imposantes. Der riesige Petersplatz und der Petersdom demonstrieren eindrucksvoll die Macht von Papst und katholischer Kirche. Um den in den Petersdom zu dürfen, muss vor allem am Nachmittag oft Stunden gewartet werden. Deshalb: Besser in den frühen Morgenstunden besichtigen. Denn auch die mehr als 600 Stufen auf die Kuppel des Petersdoms würde ich bei gemäßigten Temperaturen empfehlen, um die unglaubliche Aussicht auf Rom noch besser genießen zu können.

Neben der Pietà, der Riesenkuppel kann man Michelangelos das „Jüngste Gericht“ und die weltberühmte „Erschaffung Adams“ in den Sixtinischen Kapellen bewundern.

Campo de Fiori

 

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Nach einem kulturellen und historischen Eindruck Roms empfehle ich den Abend am „Blumenplatz“ im Zentrum der Stadt zu starten. Er ist der beliebteste Treffpunkt für die Jugend Roms, und schnell findet man in den unzähligen Bars und Restaurants das treffende für sich. Oder man setzt sich einfach auf die Stufen an der Statue auf dem Platz, bespricht die weitere Abendplanung und schaut dem abendlichen Treiben zu. Empfehlenswert zum Essen ist „La Carbonara”, für den ersten Drink hat mir die Bar „Magnolia“ besonders gut gefallen. Beide direkt am Campo de Fiori. Übrigens: Am Vormittag findet hier täglich einer der größten Märkte Roms statt. Neben Blumen gibt es vor allem frisches Obst und Gemüse im Angebot.

Clubs & Nightlife

Einer der bekanntesten Clubs der Stadt ist der Goa Club, nahe am Tiber gelegen. Wer House und Dance liebt, wird sich hier wohlfühlen. Laufend legen international renommierte DJs auf und promoten ihre neusten Tracks. Eintritt und Getränke bewegen sich im oberen Preissegment. Wer es eher ruhiger mag, dem lege ich den Jazzclub „Alexanderplatz“, unweit vom Vatikan entfernt, ans Herz. Bei gutem Essen und stimmiger Atmosphäre geben sich auch bekannte Größen der Szene die Ehre. Wer es skurril mag, wird das „Alien“ mit seinen ausgefallenen Mottopartys lieben, jedoch ist es etwas weiter außerhalb gelegen.

Strände in der Nähe von Rom

 

Hat man noch einen oder zwei Tage frei, kann man die Seele an den Stränden von Lido di Ostia baumeln lassen. Mir gefallen hat mir die entspannte Stimmung an der Strandbar und generell die einheimische Atmosphäre. Touristen findet man hier kaum. Bei Sonnenuntergang ertönt ein Gong und der Abend wird „eingeläutet“. Alles im allem ein wunderschöner Stand mit sauberen Wasser, der von Rom in circa 30 Minuten zu erreichen ist.

Abschließend würde ich jedem raten, sich vor der Reise ein paar Sätze Italienisch anzueignen, um sich auch außerhalb der Touristenzentren der Stadt verständigen zu können. Wenn das geschafft ist, steht der Städtereise eingentlich nichts mehr im Weg – wie heißt es so schön : „Alle Wege führen nach Rom!“

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